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Liebe Interessierte*,


dieser Newsletter erscheint regelmäßig, um:
  • Neuigkeiten + Termine von QUEERHOME* und AK QUEER*WOHNEN zu bündeln
  • sowie ein Archiv zu erstellen zu allen Themen rund um queeres Wohnen und Wohnungslosigkeit bei LSBTIQ+ (siehe Newsletter Archiv)

1. NEUIGKEITEN BEI QUEERHOME* / AK QUEER*WOHNEN

Der letzte Newsletter ist nun schon wieder einige Zeit her. Wir hatten alle Hände voll zu tun! Zunächst wünscht das Team von QUEERHOME* am 17.05.2026 einen guten IDAHOBIT* = https://www.lsvd.de/de/ct/14372-Internationaler-Tag-gegen-Queerfeindlichkeit-IDAHOBIT! Die Zeiten für queere Menschen sind weiterhin herausfordernd, also lasst uns weiter aktiv bleiben gegen den Demokratie-Abbau weltweit!

TAG DER OFFENEN TÜR

Wer das letzte Community-Treffen verpasst hat und QUEERHOME* persönlich kennen lernen möchte, wir laden euch herzlich ein: Mittwoch, 20.05.2026, 14 – 17 Uhr / Geusenstrasse 2, 10317 Berlin
S-Bahn Nöldnerplatz oder S-Ostkreuz https://www.google.com/maps/place/52%C2%B030'14.7%22N+13%C2%B028'47.0%22E/@52.504071,13.479729,17z/data=!3m1!4b1!4m4!3m3!8m2!3d52.504071!4d13.479729?entry=ttu&g_ep=EgoyMDI2MDUwNi4wIKXMDSoASAFQAw%3D%3D
Infos zu Barrierefreiheit: Das BÜRO in der GEUSENSTRASSE liegt im Hochparterre und ist über 1+4 Stufen erreichbar. Eine mobile Rampe wird ausgelegt. Die Wege im Büro sind mit einer Breite von 70 Zentimetern für Menschen mit Gehbeeinträchtigung gut erschließbar, aber alles ist relativ eng. Insbesondere die Toilette ist mit E-Rollis leider nicht befahrbar und auch nicht behindertengerecht ausgebaut.

BUNDESWEITE VERNETZUNG / AK QUEER* WOHNEN

Für 2026 ist ein bundesweiter Austausch geplant. Alle Interessierten melden sich bitte bei QUEERHOME*. Außerdem bitten wir weiterhin darum, folgende Petition zu unterschreiben zur Weiterführung des bundesweiten Aktionsplans „Queer leben“: https://weact.campact.de/petitions/aktionsplan-queer-leben-zuruckholen

ARTIKEL: IN SÜDDEUTSCHE ZEITUNG (PRINT)

QUEERHOME* wird regelmäßig zu Interviews eingeladen. Eine Sammlung der letzten Jahre findet sich auf der Homepage unter Medien.
Aktuell ist ein Artikel aus dem SZ Magazin [Bezahlversion]: „Diese Unterkunft hat mir das Leben gerettet“, Mai 2026, Queere Menschen sind besonders häufig von Wohnungslosigkeit betroffen. In konventionellen Notunterkünften fühlen sie sich oft nicht sicher. Ein Besuch in Berlin.
UM DIE PROJEKTARBEIT ZU SICHERN, SIND SPENDEN JEDERZEIT WILLKOMMEN!
Spendenbutton für queerhome* mit der Aufschrift Donate
Bank für Sozialwirtschaft
IBAN DE65 3702 0500 0003 2471 04
BIC: BFSWDE33XXX
Betreff: QUEERHOME*

1. AUSBLICK / TERMINE

Logo vom Arbeitskreis queer* Wohnen
Der Arbeitskreis QUEER*WOHNEN trifft sich regelmäßig per Zoom und einmal jährlich in Präsenz.

Für den 18. Juni 2026 ist nach 3 Jahren AK Arbeit die Veröffentlichung von Handlungsempfehlungen geplant. Ort: Sonntags-Club e.V., Greifenhagener Straße 28, 10437 Berlin, 14 – 16 Uhr. Um Anmeldung per Email wird gebeten. Die vollständige Broschüre erscheint Ende 2026, nicht zuletzt, um die bundesweite Vernetzung voranzubringen. Die Interviews und Vorbereitungen dafür laufen auf Hochtouren.

SAVE THE DATE: Der nächste Fachtag ist für Freitag, 09.10.26 / 10 – 15 Uhr geplant. Thema und Ort werden rechtzeitig bekannt gegeben. Weitere Infos: https://queerhome.de/ak-queer-wohnen/
Die Grafik zeigt ein Plakat „Community Days“ von queerhome* und sonntagsclub: Kaffee & Kuchen für queere wohnungslose Menschen (FLINTA*, TIN*, Queer* & Allies) – Sonntags-Club e.V., Greifenhagener Str. 28, 10437 Berlin.
  • Beim letzten Community-Treffen am 10. Mai 2026 im Sonntags-Club haben wir erstmals unser Speed-Meeting ausprobiert zum Thema WG-SUCHE / BZW. WIE WOHNE ICH? … Wer nicht dabei war: Ihr habt was verpasst 😊
  • Das nächste Community-Treffen findet statt: Sonntag, 02.08.2026 / 14-17 Uhr im Sonntags-Club e.V.. Bei Kaffee & Kuchen gibt es die Möglichkeit zu einem entspannten Austausch für alle Interessierten.

2. INFOS & TERMINE AUS DEM NETZWERK

PETITION ZUR CITY-ID FÜR BERLIN / Anmeldung für alle. Petitionstext: „Wir fordern das Abgeordnetenhaus von Berlin auf, einen Gesetzesentwurf für eine stadtweite City-ID (Berliner Stadtkarte) zu erarbeiten und zu beschließen, die Menschen ohne Meldebescheinigung den Zugang zu grundlegenden Rechten und Dienstleistungen ermöglicht und die gleichen Rechte gewährt wie eine reguläre Meldebescheinigung.“ Homepage: https://weact.campact.de/petitions/city-id-fur-berlin-anmeldung-fur-alle-1?source=rawlink&utm_medium=recommendation&utm_source=rawlink&share=86ad7d26-c4a1-498a-8d0b-b230f6fc6c24
SPENDENAUFRUF: Das OYA als Bar, Treffpunkt und Safe(r) Space ist seit 2018 ein kultureller Knotenpunkt im Herzen von Kreuzberg. Hier begegnen sich queere Menschen, Lesben, trans*, inter* und nicht-binäre Personen, BIPoC und Allies. OYA bietet Raum für Austausch, Sichtbarkeit, künstlerische Entfaltung und solidarisches Miteinander. 3.000 von 5.000 Euro wurden bereits gesammelt. Da geht noch mehr!

Homepage: https://www.goodcrowd.org/oya-support?utm_source=ig&utm_medium=social&utm_content=link_in_bio&fbclid=PAZXh0bgNhZW0CMTEAc3J0YwZhcHBfaWQMMjU2MjgxMDQwNTU4AAGnwTdz879go_1nXS-L8d3ZFYwH6KuRC9ZNX35MFq9aoR1gpJ_64OPDpsFjqis_aem_Pf32ifEePR4wniPG2
FREIE WOHNPLÄTZE
STELLENAUSSCHREIBUNGEN EXTERN
  • GLADT e.V.
    Wir suchen ab sofort eine neue Co-Projektleitung mit 35h/ Woche. Wir freuen uns, wenn ihr die Stellenausschreibung streut und an (mögliche) Interessierte weiterleitet.
    Website | Instagram
  • WILDWASSER e.V. sucht für das Betreute-FLINTA*-Wohnen mit queerer Etage und tin* Schwerpunkt in Neukölln ab dem 15.06.26 / 1.07.26 zwei Sozialarbeitende/Sozialpädagog*innen in Teilzeit (für jeweils 32 Wochenstunden). Bewerbungen von BIPoC, Menschen mit Flucht- oder Migrationsgeschichte und/oder LGBTQIA* sowie Menschen, die behindert werden, sind ausdrücklich erwünscht und werden bevorzugt behandelt. Büroräume sind nur bedingt barrierearm. Wir sind darum bemüht Barrieren abzubauen. Du hast Fragen zu den ausgeschriebenen Stellen? Kontaktiere uns gerne per E-Mail oder telefonisch. Wir freuen uns auf dich! EMAIL: bewohnen@wildwasser-berlin.de / Telefon: 030-210039939

3. FACHINFOS / STUDIEN / UMFRAGEN

SexArbeitsGesetz (SAG): Gesetz für Gleichstellung, Respekt und Rechte in der Sexarbeit, Gesetzesentwurf basierend auf den Ergebnissen der Workshopreihe “Sexarbeitende schreiben das Gesetz” unseres Kooperationspartners SMART BERLIN inklusive der Möglichkeit, sich dort für einen eigenen Newsletter anzumelden: https://smart-berlin.org/ressourcen/sexarbeitsgesetz-sag/
„Arbeitshilfe diskriminierende Nachbarschaftskonflikte der Berliner Fachstelle gegen Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt“ ist nun online und unter diesem Link ausdruckbar: https://fairmieten-fairwohnen.de/wp-content/uploads/2026/03/Arbeitshilfe-zum-Vorgehen-bei-diskriminierenden-Nachbarschaftskonflikten.pdf
Ebenfalls von der Fachstelle Fair_Mieten Fair*Wohnen: Veröffentlichung des Berichts "Zwischen Zugang und Ausbeutung: Die Rolle informeller Praxen auf dem Berliner Wohnungsmarkt": https://fairmieten-fairwohnen.de/wp-content/uploads/2026/02/FMFW_Informelle-Praxen_Abschlussbericht.pdf

Über die letzten zwei Jahre hat die Berliner Fachstelle gegen Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt „Fair mieten – Fair wohnen“ mit Wohnraumberatungsstellen und Wohnungssuchenden über Zugangsbarrieren auf dem Berliner Wohnungsmarkt und informelle Praxen gesprochen, mit denen Menschen bei der Suche nach Wohnraum in Berührung kommen. Der Abschlussbericht zur Erhebung liegt jetzt vor und kann hier heruntergeladen werden.

Die Ergebnisse zeigen, dass Ausschlüsse vom Wohnungsmarkt in der Tiefe und Breite zunehmen. Für breite Schichten der Bevölkerung ist es inzwischen schwer, eine Wohnung in Berlin zu bekommen. Durch die zunehmende Konkurrenz um den wenigen verfügbaren bezahlbaren Wohnraum erfahren dabei gerade Menschen in ohnehin prekären Lebens- und Wohnsituationen immer weitreichendere Ausschlüsse. Mit der Wohnraumknappheit nehmen wiederum informelle Praxen auf dem Wohnungsmarkt zu. Diese reichen von informellen Untermietverhältnissen, über Scheinanmeldungen bis hin zu Vermittlungsgebühren von bis zu 18.000 Euro für eine Wohnung. Während einige der Praxen einen Zugang zu Wohnraum für marginalisierte Wohnungssuchende überhaupt erst ermöglichen, entstehen gleichermaßen Praktiken, die prekäre Lebenslagen ausnutzen und schlechte Wohnbedingungen zu einem kommodifizierbaren Gut machen.

Besonders betroffen sind Menschen, die neu nach Berlin ziehen oder geflohen sind. Gerade für Menschen mit Migrations- und Fluchtgeschichte überlagen sich Hürden im Zugang zu Wohnraum, die mit individuellen Bedingungen einerseits und strukturellen Herausforderungen andererseits zusammenhängen.

Viele der Entwicklungen sind nicht neu. Neu ist aber ihr Ausmaß und der zunehmende Grad an Professionalisierung. Es wird deutlich, dass auch der Berliner Wohnungsmarkt zunehmend von Informalisierung und Prekarisierung geprägt ist. Durch sie werden, so ein Ergebnis der Studie, Lücken im System sichtbar. Denn dort, wo das reguläre System versagt, bilden sich Möglichkeitsräume für das Informelle – mit legitimen wie illegitimen Ausprägungen. Die Zunahme von illegitimen bzw. betrügerischen Handlungen innerhalb der Bandbreite informeller Praxen macht es wiederum notwendig, Maßnahmen zu entwickeln, um Wohnungssuchende vor Ausbeutung, Abhängigkeit und Prekarisierung zu schützen. Dies umfasst den Abbau von Hürden im Zugang zu Wohnraum, Information und Beratung zur Wohnungssuche und zu ausbeuterischen Praxen sowie Meldemöglichkeiten, um Betroffene gezielt unterstützen und das Phänomen weiter quantifizieren zu können. Dafür braucht es, wie so oft, ein ressort- und bezirksübergreifendes Denken und Handeln.

Sie haben Interesse an einer Vorstellung und Diskussion der Ergebnisse? Sie möchten mit der Fachstelle über Maßnahmen ins Gespräch kommen? Zögern Sie nicht, die Fachstelle zu kontaktieren!

Homepage: https://fairmieten-fairwohnen.de/
ONLINE-UMFRAGE „SICHERES WOHNEN“ VON GLADT
Selbstorganisation von und für Schwarze, Indigene und of Color lesbische, schwule, bi+, trans, inter* und queere Menschen in Berlin.
Diese Umfrage richtet sich an QTI*BIPoC-Personen (queer, trans, Inter*, Schwarze, Indigene und People of Color), die in Berlin leben. Deine Erfahrungen und Perspektiven sind wertvoll, um uns dabei zu helfen, die Herausforderungen und Bedürfnisse innerhalb unserer Gemeinschaft besser zu verstehen.
Die Umfrage dauert ca. 10 Minuten, je nachdem, wie viel Zeit die Fragen erfordern, bei denen eine Beschreibung angegeben werden muss.
Ziel dieser Umfrage ist es, aktuelle Bedarfe von QTI*BIPoC im Kontext Wohnen zu erfassen. Die erhobenen Daten sollen dazu beitragen, bestehende Herausforderungen sichtbar zu machen und Strategien für sichere und diskriminierungsarme Wohnsituationen zu entwickeln.
HOMEPAGE: Sicheres Wohnen || Safe Housing

4. ABSCHLIESSENDE WORTE

Soweit wieder unsere über die letzten Wochen gesammelten Informationen. Das Team von QUEERHOME* wünscht allen* QUEERS & ALLIES einen guten Start in den Frühsommer 2026!

Der nächste Newsletter ist für Juli 2026 geplant. Wir freuen uns jederzeit über Anmerkungen, Anregungen, Wünsche oder Material für unsere SOCIAL MEDIA Kanäle (Insta, Facebook, Youtube)!

Viele Grüße, Euer
QUEERHOME*-TEAM
IMPRESSUM
Redaktion: Kathrin* Schultz, Thea Schmitz, Philip Liersch
Homepage: www.queerhome.de
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